26.06.2017

Klassische Amarettini und welche mit Schoki

Wer kennt sie nicht - diese kleinen, runden, italienischen Kekse die oft im Cafè zum Cappuccino gereicht werden? Ich liebe es diese kleinen Dinger auf den Teelöffel zu legen und dann in den Milchschaum plumpsen zu lassen. Mit dem Löffel helfe ich dann gerne nach, bis der Keks dann tatsächlich untergegangen ist, damit ich ihn daraufhin mit Freude wieder retten kann. Aber nur, um ihn dann genüsslich zu verspeisen.  Ja, so ein Keks hat schon ein recht kurzes Leben bei mir. Armes Ding. Da hilft nichts, da muss ich eben selbst für Nachschub sorgen. Nichts leichter als das! 😉


In diversen Läden kann man Amarettini auch für zu Hause abgepackt kaufen. Eines haben diese gekauften Amarettini alle gemeinsam, sie sind in der Regel klein und meist sehr trocken oder gar hart. Die großen und weicheren Amarettini bekommt man als Delikatesse schon mal einzeln, in Seidenpapier eingewickelt. Hierfür muss man dann allerdings schon mal tief in die Tasche greifen. Ich sage dir, da ist selbst backen nicht nur die leckere, sondern vor allem auch die günstigere Alternative.


Schnell gemacht, kann so ein Blech voller Amarettini-Kekse schon mal für 2-3 Wochen in einer Keksdose überleben, so sagt man. Bestätigen kann ich dies leider nicht. Denn meine Kekse haben gerade einmal eine Woche überlebt, dann war es auch schon um die Dinger geschehen. Sie sind einfach zu köstlich, der perfekte Keks zum Kaffee!

Ein kleiner Tipp: Du kannst die Kekse auch in Seidenpapier verpacken und dann als Homemade-Delikatesse verschenken. Schneide dafür buntes Seidenpapier in ca. 15 x 15 cm große Stücke zurecht und wickle jeden Keks wie einen Bonbon ein. Et Voilà, fertig ist das selbst gemachte Geschenk.


Zutaten für die Klassiker Zutaten für die Schoki-Amarettini
225 g gemahlene Mandeln
225 g Puderzucker
4 Eiweiß
1/2 Flasche Bittermandelöl-Aroma
225 g gemahlene Mandeln
225 g Kakao-Puderzucker
4 Eiweiß
1/2 Flasche Bittermandelöl-Aroma

  1. Puderzucker in einer Rührschüssel sieben. Mandeln, Eiweiß und Bittermandelöl-Aroma hinzufügen. Mit dem Rührgerät ca. 2 Minuten verrühren. Der Teig ist recht schwer, daher die Schüssel gut festhalten.
  2. Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen etwa walnussgroße Kugeln formen und auf das Blech setzen. Die runde Oberfläche der Kugeln jeweils leicht runterdrücken, damit die Kekse etwas flacher werden. Etwas Puderzucker auf die Keksoberfläche sieben. 
  3. Das Blech ca. 2-3 Stunden ruhen lassen. Dann den Ofen auf Umluft: 150 °C vorheizen und die Amerattini ca. 20 Minuten backen. 
  4. Die fertigen Amarettini aus dem Ofen nehmen und ca. 5-10 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann die Kekse mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen, bis sich das Backpapier ganz easy vom Keks abziehen lässt. 

Übrigens hat ein Teig genau für ein Backblech gereicht. Wer keinen Kakao-Puderzucker hat, kann auch einfach normalen Puderzucker nehmen und mit Backkakao mischen.




Ich freue mich, dass ich Bammys kulinarische Reise um die Welt diesen Monat wieder mit einem Rezept unterstützen kann. Denn wie du vielleicht schon unschwer erraten hast, geht es im Juni nach Italien. Zuerst wollte ich ein Tiramisu zubereiten. Aber nach einem Blick auf meiner Waage, habe ich mich dann für die Kekse entschieden. Ob die jetzt so viel gesünder sind als Tiramisu weiß ich zwar nicht, aber nun gut. Jetzt ist es eh schon zu spät, denn alle Kekse sind aufgefuttert. 😁

Kommentare:

  1. Diese Kekse mag ich auch besonders gern, allerdings gerade dann, wenn sie knusprig und hart sind. Nie im Leben würde ich die Dinger in Milch oder Kaffee weich werden lassen wollen...

    Schön, dass du einfach selbst backst, wenn dir der Handel nicht bieten kann, was du gern hättest! Das sollte man viel öfter machen.

    Viele Grüße

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    1. xD Dann kannst du die Amarettini auch einfach länger im Ofen lassen und die Trockenzeit ggf. noch etwas verlängern, dann dürfte das Ergebnis auch für dich passen. ;)

      Lieben Gruß, nossy

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  2. oh ich liiiiebe amarettini. und deine sehen absolut genial aus. ach es ist so ärgerlich, dass der tag nicht mehr als 24 stunden hat. backen, ja das würde ich auch gern öfter. aber letztlich kommt es so selten dazu :/

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    1. Schade, denn selbstgemachtes schmeckt einfach viiiel besser. :)
      Letztes Jahr habe ich auch viel zu wenig gebacken und wenn, dann eher Brot. Dieses Jahr ist es dank Bammys kleines Projekt genau andersherum. Ich backe jede Menge Süßes, aber für zusätzlich Brot habe ich irgendwie keine Zeit/Lust mehr.

      Lieben Gruß, nossy

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  3. Ja dann nehme ich so ein Gedeck - kann ich drauf warten? Den Kaffee auch gleich. Ein nettes Plätzchen im Garten, Vogelgezwitscher, ein lauer Wind ... hach - schöner kann es nicht sein ...

    *warten* ... *warten* ... *warten* ...

    Ich sehe schon - das wird nix mit Lieferung - da muss ich wohl selber ran ;-) Beim nächsten Einkauf ... also vielleicht schon morgen ;-)

    Danke für's Teilen!!!

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    1. Haha, dann wünsche ich dir viel Erfolg! :D

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