02.10.2016

[12/12] September 2016

Nein, vergessen habe ich diesen Tag nicht, aber gekonnt ignoriert. Von Zeit zu Zeit ist es mehr als Gesund mal die Medienwelt, Medienwelt sein zu lassen und sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Wie diese aussehen soll, d.h. wie viel Medien, Handy und unendliche Weiten des Internets trotzdem genutzt werden können, solltest du immer für dich selbst bestimmen. Denn jeder Mensch ist individuell und jeder benötigt sein individuelles Maß an Mediennutzung um sich gut zu fühlen.

Am 12. September befand ich mich gerade im Urlaub auf Madeira. Es war der erste Tag nach dem ersten aufwachen im Hotelzimmer. Ich wusste das heute "Fototag" ist und doch war der Gedanke beim Frühstück schon wieder weg. Aus diesem Grund gibts für den Monat September keinen bebilderten und detaillierten Tagesablauf, sondern lediglich ein paar schöne Eindrücke die ich an diesem 12. September erleben durfte und heute mit dir teilen möchte. :)

Madeira wird auch die Blumeninsel genannt. Der September ist allerdings nicht gerade ein Blumenmonat - aber diese schönen Blüten hier konnten an vielen Ecken bestaunt werden. So auch auf unserer Wanderung die wir uns vorgenommen hatten.

Von Funchal aus ging es zu Fuß immer der Küste entlang. Unterwegs haben wir so einige wuselige Eidechsen aufgeschreckt.

Nicht über jeden Berg muss man steigen, auf Madeira gibt es auch geniale Fußgängertunnel die durch den Fels gehauen wurden.

Nachmittags haben wir eine Pause eingelegt und uns in die Fluten des Atlantiks gestürzt. Nach einer kleinen Apfel- und Reiswaffelstärkung ging es dann auch schon weiter. Neben der Badestelle gab es noch einen kleinen Hügel aus Lavastein der dem Rettungschwimmer als Aussichtplattform diente. Natürlich musste ich da auch hoch! :)

Für Abwechslung sorgte der Weg auf jeden Fall. Um diesen Berg führte eine Fußgängerstraße herum.

Das Ziel ist in Sichtweite. Der kleine Fischerort Câmara de Lobos erstreckt sich dem Hang hinauf.
 
Auch wenn Madeira keine typische Badeinsel mit ellenlangen Sandstränden ist, Badestellen gibt es mehr als genug. Die einheimischen Kids baden auch da, wo es nicht gerade nach Badestelle aussieht. ;)

Im Hafen des Fischerortes tummeln sich viele kleine Boote.

Am späten Nachmittag schmerzten unsere Füße. Die gleiche Strecke wollten wir auf keinen Fall wieder zurück gehen. Bis wir wieder beim Hotel gewesen wären, wäre es sicher schon stockfinster! Also entschieden wie uns erst einmal was "richtiges" zu essen.

Dann schauten wir uns den Ort noch in Ruhe an.

Und genossen die wenigen Sonnenstrahlen die sich durch die aufziehende dicke Wolkendecke kämpften, bevor wir mit dem Bus zurück nach Funchal fuhren.

Die Endstation lag nur wenige Meter neben dem Hafen von Funchal und so machten wir es uns hier noch einmal gemütlich und betrachteten den feuerroten Sonnenuntergang.

Mehr von 12 von 12 gibt es bei Draußen nur Kännchen.


Übrigens: 
Dies ist die 1. Tour "Vom Lido Funchal nach Câmara de Lobos" aus dem Madeira Wanderführer: Bergverlag Rother GmbH, 11. Auflage 2016

Kommentare:

  1. Hallo liebe Nossy, du zeigst da wirklich wunderschöne Eindrücke von Madeira! Ich habe die Insel ja auch wandernd erkundet und ich war begeistert von der landschaftlichen Vielfalt dort! Ich habe das zum ersten Mal gemacht und erkannt, dass es nicht unbedingt immer nur ein Bade- und Strandurlaub sein muss ;) GLG aus Kärnten, Anita

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    1. Hallo Anita,

      ich freue mich sehr, dass dir die Erkundung der Insel zu Fuß so gut gefallen hat. Vielleicht wird ja auch bald ein Wanderurlauber aus dir? :)
      Für mich ist dies meine liebste Reiseart. Bade- und Strandtage schiebe ich auch gerne mal zwischen den Wandertagen, aber Wanderungen müssen für mich einfach sein um die Vielfalt vor Ort besser kennenlernen zu können.

      Lieben Gruß,
      nossy

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