05.06.2016

Zeit für einen Rückblick

Wir haben fast Halbzeit, Zeit also um das letzte halbe Jahr einmal Revue passieren zu lassen. Was habe ich mir Anfang des Jahres für kleine Ziele gesetzt und was konnte ich eigentlich überhaupt schon mal umsetzen, bzw. an was habe ich mich denn überhaupt schon mal versucht?

Es waren keine wirklichen Vorsätze die ich mir da vorgenommen hatte, sondern eher kleine Ziele, dennoch möchte ich diese nicht aus den Augen verlieren. Daher gibt es heute mal einen kleinen Zwischenstand.


Zum einen stand da das Thema Hobby ganz, ganz oben auf meiner Liste:
  • Memory Book starten I Nope damit habe ich immer noch nicht angefangen, zwar wünsche ich es mir, aber mal ganz ehrlich? Ich bin dafür viiiiiiiieeeel zu faul! :-(
  • Blog I Mehr Zeit für meinen Blog habe ich mir definitiv genehmigt! Allein in diesem Jahr habe ich nun schon 30 Posts geschrieben (das hier ist der 31 Post :) )! Das soll mal was heißen! Immerhin sind das bereits in einem halben Jahr so viele Blogposts wie sonst in etwa einem ganzen Jahr! Ich habe mir auch schon so einige Gedanken über das Layout meines Blogs gemacht und das ein und andere angepasst. Ich wünsche mir natürlich so wie jeder andere auch eine gewisse Individualität, trotzdem soll es simpel und übersichtlich sein. Das Thema eines "Roten Fadens" geistert mir aber immer noch im Kopf herum. Braucht (m)ein Blog wirklich einen roten Faden? Stöbere ich in Blogs und Artikeln herum wo es um das Bloggen an sich geht, wird einen der berühmte rote Faden als oberstes Gebot ans Herz gelegt. Aber allein deswegen habe ich so gar keinen Bock meinen Blog irgendeinem Konzept zu unterlegen.  Wie sieht es bei dir aus? Liest du eher Blogs bei denen alles unter ein Oberthema fällt und die strickt ihren roten Faden befolgen, oder liest du lieber Blogs die sich querbeet aus einer Palette an Themen bedienen?
  • Malen. I Ein paar mal habe ich nun schon zu meinen Ausmalbüchern gegriffen. Es ist immer wieder entspannend und bringt mir Freude. Wenn meine Buntstiftminen nicht immer brechen würden, wäre es sogar noch genialer.

Und zum anderen hatte ich mir das Thema Gesundheit auf die Fahne geschrieben:
  • Mehr trinken I Ob ich wirklich mehr trinke, kann ich so gar nicht beurteilen. Allerdings trinke ich nur noch selten Saft pur, in der Regel wird dieser immer mit einer dreifachen Portion Wasser gemixt. Nach Wasser pur steht mir momentan gar nicht der Sinn. Ungesüßter Tee geht immer. Und Cappuccino... nun ja, im Großen und Ganzen hat sich hier, abgesehen von der Anfangszeit, nichts geändert.
  • Mehr Bewegung I Schwimmen habe ich bereits im Februar ausprobiert, dabei ist es aber auch geblieben. Viel zu voll, viel zu störrische Mach-mir-Platz-Ich-bin-besser/schnell-als-du-Schwimmer und darauf habe ich einfach keinen Bock. Der Mann wollte einen Stepper (okay, ich auch), also haben wir einen gekauft. Wie oft ich ihn selbst genutzt habe könnte ich wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Aber hey, dafür war ich tatsächlich schon vier Wochen hintereinander joggen - na wenn das mal nichts ist!
  • Weniger Süßes I Ganz ehrlich? Ich glaub ich bin süchtig! Der wahrlich schwerste Punkt des ganzen Unterfangens! Weil ich es allein überhaupt nicht hinbekommen habe meinen Süßigkeitenkonsum zu reduzieren, machte ich einen Deal mit einer Freundin. Der da lautete: Süßes war nur an 3 Tagen in der Woche erlaubt, für die restlichen Wochentage war ein striktes TABU ausgehandelt. Wenn wir Süßes essen durften, durfte es aber nicht mehr als eine Handvoll sein. Ein paar Wochen ging es tatsächlich gut. Wir freuten uns gemeinsam an unserem Erfolg und wir sprachen uns gegenseitig Mut zu wenn eine von uns einen "Rückfall" erlitt. Irgendwann gestanden wir uns aber nicht mehr unsere Sünden und irgendwann schlief es letztendlich ein. Unterm Strich war dieser Deal nicht auf die Dauer praktikabel. Allerdings verzichte ich derzeit seit ca. 5-6 Wochen auf Arbeit komplett auf Süßes. Zu Hause gibt es dann am Wochenende schon mal ein Eis oder ein Stück Kuchen, Ausnahmen müssen einfach sein. Dieser komplette Verzicht auf Arbeit fällt mir (nach ein paar Tagen mit denen ich mit imaginären Scheuklappen rum laufen musste) erstaunlich leichter als gedacht. Dafür registriere ich jetzt erst einmal so richtig, wie oft mir auf Arbeit Süßes angeboten wird, die ich früher immer freudig angenommen habe. Absoluter Wahnsinn!!

Einiges bin ich also schon angegangen.
Ich fühle mich gut dabei, wie auf dem richtigen Weg um meine selbstgewählten Ziele zu erreichen. Ein tolles Gefühl!


Wie sieht es bei dir aus? Hast du derzeit Ziele die du verfolgst? Wie läuft es bei dir?

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