23.12.2015

[Lesezeit] Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit von Phillip P. Peterson

„Außerirdische? Hier draußen?“, fragte Ed ungläubig. 
David wandte den Blick von der sternenlosen Finsternis hinter den Cockpitfenstern ab und sah Ed direkt in die Augen.
„Sie sind hier irgendwo. Und sie wollen nicht, dass wir unser Sonnensystem verlassen!“

Astronaut Ed Walker wird zum Helden, als er seine Crew mit einem spektakulären Außenbordeinsatz aus den Trümmern der Internationalen Raumstation ISS rettet. Nun wird ihm die Leitung der ersten Expedition der Menschheit an den Rand des Sonnensystems anvertraut, an der auch der junge Wissenschaftler David Holmes teilnimmt, der das rätselhafte Verschwinden einiger Raumsonden jenseits der Plutobahn untersucht. In der Leere des interstellaren Raumes werden die Astronauten mit einem unglaublichen Geheimnis konfrontiert, das ihr Bild vom Universum auf den Kopf stellt. Und erneut muss Ed um das Leben seiner Besatzung kämpfen.

Bild und Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Eigentlich ist das ein Buch, dass aus zwei Geschichten irgendwie zusammengefasst wurde. Jede Geschichte kann auch für sich betrachtet einzeln funktionieren. Nur irgendwie betrifft es zum Großteil die gleichen Protagonisten und irgendwie erscheint es mir, musste man es daher zu einer Geschichte zusammenfassen. Einzeln betrachtet wären sie vielleicht zu langweilig gewesen oder was weiß ich. Fakt ist, die ersten 60% des Buches sind schon hart zu lesen. Verdammt hart. Technik, Astronauten-Alltagsleben, NASA-Geplänkel, uninteressante Fakten die sicher nur Leute vom Fach (oder kleine und große Nerds ) ansprechend finden. Und dann... ging alles plötzlich so rasant schnell!

Ich mag die physikalischen "Ausflüge", ich mag die unterschiedlichen Charaktere mit ihren Ecken und Kanten - wobei hier der ein oder andere noch ausbaufähig ist, ich mag die Grundidee und ich mag einfach Sci-Fi. ♥

Was Hard-Sci-Fi sein soll konnte ich mir allerdings vor diesem Buch nicht vorstellen, jetzt weiß ich es. Es ist nicht mein's. Es war für mich einfach zu viel des Guten. Technik, Technik, unverständliche Abkürzungen, bääähhh.... da bin ich auch immer bei anderen Storys irgendwann ausgestiegen. Was soll's... Ach und übrigens, das Ende lies mich übrigens schmunzeln - aller aller spätestens hier merkt man: dass kann kein Amerikaner geschrieben haben!

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