12.12.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil VI]

Unsere Reise ging weiter. Ein paar weitere Highlights sollten uns auf unserer Islandreise noch begegnen. Unser Guide wurde nicht müde uns viele Märchen, Sagen und Legenden zu erzählen. Heute muss ich sagen, ich glaube es waren zu viele! Denn merken konnte ich mir wahrlich nur einen Bruchteil. Schade eigentlich...



7. Tag in Island


Am siebten Tag waren wir viel im Auto unterwegs, wir mussten ein wenig Strecke schaffen. Trotzdem nutzten wir immer wieder die Gelegenheit für einen Zwischenstopp und für einen kleinen Spaziergang. So fuhren wir entlang des Schwanenfjords, schlenderten über schwarze Steinstrände, auf dem ich gleich ein Fischskelett entdeckte, über Küsten an deren Füßen der Wind das Meer peitschte,  und wir gönnten uns kleine Pausen in Cafès mit leckerem warmen Kakao. Die Sonne bot endlich eine geniale Abwechslung zum tristen Nebel Tags zu vor. Das Land zeigte uns seine bunte Vielfalt, auch ohne Blumen wohl bemerkt. Und ich genoss verdammt nochmal jeden Sonnenstrahl! Ach, war das herrlich! Frisch war es trotzdem, klar. Doch nichts geht über Gute-Laune-Wetter, endlose Weite und viel, viel Natur.


Wir verließen die Ringstraße und folgten der alten Öxi ein Stück ins Hochland hinauf. Schade, dass wir auf unserer ganzen Reise nicht viel von dem Hochland sehen konnten, denn hier herrscht ein ganz eigener kleiner Zauber. Durch eine Serpentineähnliche Strecke führte uns die alte Öxi, bei der mir richtig übel wurde. Nachdem wir diesen Streckenteil endlich hinter uns hatten, kam uns auch noch ein Auto nach dem anderen entgegen. Warum ausgerechnet hier und jetzt!? Wo gerade mal für ein Auto auf der Straße platz ist? Netterweise haben die Isländer kleine Meetingpoints eingerichtet an denen sich der Gegenverkehr mit viel Geduld und Lenkübung aneinander vorbei quetschen kann. Puuhhh...

Am späten Nachmittag erreichten wir unser luxeriöstes Hotel auf unserer Reise. Ein Hotel am See Lagarfljót. Nessys berühmtes Geschwisterkind dem Lagarfljót-Wurm konnten wir zwar nicht sichten, aber dafür haben wir einen ausgedehnten Spaziergang in der größten Ansammlung von Bäumen in Island, dem etwa 6 km großen Wald Hallormsstaðaskógur, unternommen. 


 
 
 
 
 
 


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