09.06.2014

[Lesezeit] Die letzten Überlebenden von Susan Beth Pfeffer

Heute habe ich mit erschrecken festgestellt, dass ich euch schon lange keines mehr meiner gelesenen Bücher vorgestellt habe. Das muss ich natürlich sofort ändern und daher gibt es gleich mal drei auf einen Streich. Und zwar die Trilogie von Susan Beth Pfeffer.
(Habe ich zwar schon letztes Jahr gelesen, aber hierzu muss ich unbedingt noch etwas schreiben!)



 Bilder von Amazon.de

Mich hat der erste Teil "Die Welt wie wir sie kannten" von den Socken gehauen, dass ich es kaum erwarten konnte Teil 2 "Die Verlorenen von New York" und Teil 3 "Das Leben das uns bleibt" zu lesen. Zugegeben, ich habe gezögert ob ich mir die Nachfolger Romane wirklich kaufen sollte oder nicht, denn der 1. Teil ist so faszinierend das ich mir kaum vorstellen konnte, dass dies noch zu toppen sei. Als ich dann aber Teil 2 und 3 für den Kindle besaß, verschlang ich diese unaufhaltsam.

Weil ich die Ausgangssituation kaum besser beschreiben könnte, habe ich hier für euch den Klapptext aus dem ersten Buch:
"Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte? Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten? Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind."

Wir lernen nicht nur die junge Miranda und ihre Familie kennen, wir lernen auch wie das Leben sein kann wenn wir von jetzt auf gleich unter anderem keinen Strom mehr haben. Denn was viele nicht ahnen, nicht nur Internet und der TV geben den Geist auf, nein wir werden auch kein sauberes Wasser mehr aus der Leitung bekommen, keine funktionierende Toilettenspülung mehr haben, geschweige denn unser Essen aus dem Supermarkt um die Ecke erhalten können. Und in solchen Zeiten kann eine harmlose Grippewelle das Ende der Menschheit bedeuten...

In Teil 2 ist der Ort des Geschehens die Großstadt New York. Hier lernen wir Alex und seine Schwester kennen, die in der neuen unwirklichen Welt ganz ähnliche und wiederum auch vollkommen andere Erfahrungen sammeln und sich Situationen stellen müssen, die allerdings nicht minder gefährlich sind als die die Miranda und ihre Familie zeitgleich wiederfahren.

Im leider letzten Teil der Reihe treffen beide Parteien zusammen, was allerdings nicht gleichbedeutend ist mit "Jetzt wird alles Gut." Nein, Susan Beth Pfeffer versteht es die Spannung immer weiter zu steigern und die Leser Seite für Seite weiter zu fesseln, bis irgendwann die letzte Seite des 3. Teils erreicht ist.


Schlussendlich kann ich euch sagen, dass Buch wird euch auch noch in Gedanken bleiben wenn ihr es schon lange weg gelegt habt. Und sollte jemand in eurem näheren Umfeld dieses Buch ebenfalls gelesen haben, dann könnt ihr euch schon einmal auf beredsame Abende einstellen. Es ist einfach gut möglich, dass eine melancholische Stimmung bleibt.

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