10.02.2014

[Heimatliebe] Die Marktzeit

In der Fabrik in Hamburg Altona gibt es jeden Samstag Die Marktzeit. Nachdem ich positives und auch nicht ganz so positives gehört hatte, musste ich mir einen Tag im Januar einmal selbst ein Bild von dem kleinen Markt machen!

Der Weg dorthin, vom Bahnhof Altona, war beim gefühlt eisigsten Wochenende welches wie dieses Jahr bisher hatten, nicht ganz so angenehm, aber trotzdem zu Fuß schnell und gut machbar. Immerhin waren wir warm eingepackt und umso froher als wir vor Ort so viele tolle Köstlichkeiten entdecken und probieren durften.

 
Die Fabrik ist auf jeden Fall ein absolut kultiges Gebäude für einen Markt und gibt dem ganzen so einen schönen industriell angehauchten Charme. Die Verkäufer können hier bei 8jedem Wetter ihre Waren verkaufen, na wenn das nicht mal ein Vorteil zu üblichen Wochenmärkten ist. Hier findet man auch nicht gerade jeglichen Hinz und Kunz, sondern viele schöne und kultige (ich liebe dieses Wort), individuelle Stände die sich auf Bio, Selbstgemachtes und Eigenproduktionen spezialisiert haben.

Jeden Samstag findet man hier übrigens andere Stände und andere Verkäufer. Nur weil ein Händler einen Samstag da war, heißt es nicht, dass man diesen am nächsten Samstag wieder findet. Einige verkaufen auch nur auf Wochenmärkten, man sollte sich bei einem Kauf daher sicher über seine Wahl sein und notfalls nach einer Visitenkarte für späteres kontaktieren fragen, denn sonst wird eine Reklamation schwierig.


Der Marktbummel wird jeden Samstag auch musikalisch untermalt mit einer Liveband - oder wie bei meinem Besuch - mit einem Live-Sänger. :) Der gute Herr hat für einiges Fußwippen, gute Stimmung und Applaus gesorgt.


Bei der Käsedame durfte man ordentlich probieren (wie bei eigentlich jedem Stand) und hier fand ich sogar den Allgäuer Wildblumenkäse! Ich liebe diesen Käse! Sofort fühlte ich mich in meinem Allgäu-Kurztrip vor ein paar Jahren zurück versetzt. Sommer, Sonne, Berge, Spaziergänge - herrlich. Natürlich habe ich gleich ein großes Stück gekauft und noch ein kleines Bregenzer Bergkäse. Abends gab es dann also Brot mit Käse-Variationen und (Glüh-)Wein. *_*


Beim CakePop-Stand konnte man auch probieren. Mich haben die Dinger aber weder preislich noch geschmacklich überzeugt. Ich bekam von Kolleginnen auf Arbeit schon wesentlich leckere Küchlein am Stil geschenkt. Aber ein Erinnerungsfoto von den vielen Mini-Krümmelmonstern musste sein.


Auch gab es ein paar leckere Macarons von einer französisch-deutschen Bäckerin. Und als Schokisüchtling gefiel mir die Schokivariante am besten. Die waren so schön weich und trotzdem fest genug, dass die Kekse beim Abbeißen leicht knackten, ach... und die Creme schmolz nur so im Mund. Miam!

Übrigens habe ich neben viel zu viel Käse auch noch jedemenge Kates Popcorn gekauft. 

Die Marktzeit war sehr schön und hat mir gefallen, auch wenn sie irgendwie kleiner ist als man vermutet. Würde ich in Altona wohnen, würde ich da sicher öfter mal Samstags vorbei schauen. ^^

1 Kommentar:

  1. Die Bilder vom Markt sehen toll, was ich sehr nett finde ist das Gebäude wo es stattfindet. Dieses dunkle Holz gibt dem Ganzen eine schöne Atmosphäre.

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